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PANEL DISCUSSION

DATE: December 16, 2011

TIME: 18:00 – 20:00

LOCATION: Museumsquartier, Quartier21, Raum D, Museumsplatz 1, 1070 Vienna

PANEL DISCUSSION: Der öffentliche Raum als umkämpftes Terrain. Urbane Soziale Ungleichheit – Marginalisierung – Integration

Mit: Jens Dangschat (TU Wien, ISRA), Udo Häberlin (Stadt Wien, MA 18), Barbara Holub (transparadiso), Georg Irsa (Stadt Wien, Fachreferent für Stadtplanung – angefragt), Elke Rauth (dérive – Zeitschrift für Stadtforschung)

Was bedeutet städtische Öffentlichkeit heute und welchen Einfluss nehmen Privatisierung, Kommerzialisierung, Festivalisierung oder auch Musealisierung auf die Integrationsfunktion städtischer Teilräume? Diese Fragen bilden die Basis für die Auseinandersetzung mit der Diskrepanz zwischen vernachlässigten öffentlichen Stadträumen und jenen, die durch geplante oder ungeplante Aufwertungsprozesse im Fokus der (medialen) Öffentlichkeit stehen. Die Frage von Authentizität und Inszenierung wird dabei insbesondere im Kontext von Inklusions- und Exklusionsprozessen diskutiert, die im öffentlichen Raum wirksam werden. Doch was kann und muss dieser vor dem Hintergrund des gesellschaftlichen Strukturwandels eigentlich noch leisten? Welche Akteursgruppen erheben Ansprüche darauf? Ist die Frage nach den Aneignungsmöglichkeiten und somit der Integration
marginalisierter Bevölkerungsgruppen vor dem Hintergrund zunehmender Kommodifizierung ohnehin bereits obsolet geworden? Wie geht die Stadtplanung mit diesen Problematiken um? Wo verortet sich dabei die Kunst und welche Rolle spielen künstlerische Interventionen im öffentlichen Raum?

Eine Veranstaltung der Sektion „Soziale Ungleichheit“ der Österreichischen Gesellschaft für Soziologie (ÖGS); in Kooperation mit dem ISRA (Technische Universität Wien) und der ÖGS-Sektion Stadtforschung

-Press release

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